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Warum Deutsch lernen?

Wir nennen Ihnen gute Gründe, warum es sich lohnt, Deutsch zu lernen.

Wussten Sie schon,

  • dass Deutsch mit 101 Mio. Sprechern weltweit den 12. Platz einnimmt?
  • dass Deutsch zu den sieben einflussreichsten Sprachen der Erde gehört und bisweilen zu den

 

Weltsprachen zählt?

  • dass Deutsch die meistgesprochene Sprache in der EU ist?
  • dass Deutsch nach Englisch die meistgelernte Sprache in den Schulen der neuen EU-Länder ist?
  • dass Deutsch im Internet auf Platz 2 liegt?
  • dass Deutsch in der Russischen Föderation und in Polen am häufigsten gelernt wird?
  • dass Deutsch auf dem dritten Platz liegt, was den Anteil der Sprachen in der weltweiten Buchproduktion anbelangt?
  • dass in Deutschland über 200.000 Ausländer studieren?

 

Warum Deutsch lernen?

  • ...weil Deutsch eine wichtige Sprache in der internationalen Kommunikation ist.
    Wer Deutsch spricht, kann weltweit mit 101 Millionen Menschen kommunizieren. Allein 100 Millionen Europäer sprechen Deutsch als Muttersprache, nicht nur in Deutschland, sondern auch in Österreich, in der Schweiz, in Luxemburg und in Liechtenstein. Deutschkenntnisse helfen auch in Teilen Norditaliens, Ostbelgiens, Ostfrankreichs sowie in Holland oder Dänemark weiter. Im europäischen Raum ist Deutsch die Muttersprache, die am meisten gesprochen wird.
  • ...weil Deutsch eine wichtige Handelssprache ist.
    Deutschland ist ökonomisch ein starkes Land und ein internationaler Wirtschafts- und Handelspartner. Nicht nur mit Europa, sondern auch mit den Märkten Asiens und Amerikas hat Deutschland lange und gute Handelskontakte. Deutschland ist global eine wichtige Exportnation.

Deutsche Produkte werden weltweit ihrer hohen Qualität wegen gekauft und sind als "Marke" etabliert: Nicht nur deutsche Automarken wie BMW, Mercedes-Benz und Volkswagen sind Beispiele deutscher Wertarbeit. Die wirtschaftliche Stärke Deutschlands zeigt sich auch in international operierenden Firmen wie BASF, Bayer, Siemens, SAP, Deutsche Bank und vielen anderen. Deutschland ist weltweit in neuen Umwelttechnologien und bei der Nutzung alternativer Energien führend.

  • ...weil Deutsch als Wissenschaftssprache eine feste Größe ist.
    Im wissenschaftlichen Denken hat die deutsche Sprache ihren festen Platz. Deutsch als Wissenschafts- und Fachsprache ist in Forschung und Bildung eine wichtige Größe.

Deutsch als Wissenschaftssprache hatte im 19. Jahrhundert eine hohe Stellung in der Welt. Sowohl in den Natur- als auch in den Geisteswissenschaften war Deutsch als Fachsprache für Studium und Forschung essentiell. Auf Deutsch wurden internationale Fachzeitschriften publiziert, Fachkollegen kommunizierten auf Deutsch, in Fächern wie Archäologie, Philosophie, Sozialwissenschaften oder Medizin wurden wichtige Begriffe und Theorien auf Deutsch formuliert. Auch für die Berufspraxis brauchte man Deutsch. So benutzten japanische Ärzte Deutsch, um ihre Patientenkarteien zu führen. Heute dominiert das Englische als internationale Wissenschaftssprache. Im globalen Netzwerk interdisziplinärer und internationaler Kooperationen ist Deutsch als Wissenschaftssprache aber auch heute nach wie vor gefragt. Die moderne deutsche Gesellschaft ist eine Wissensgesellschaft: Wissenschaft und Forschung haben ihren festen Platz im öffentlichen Leben in Deutschland.

Deutsch als Brückensprache In Zukunft bleibt das Deutsche in Europa eine Brückensprache, vor allem zu den deutschsprachigen Nachbarn und nach Osten hin. Bereits jetzt gibt es Projekte, die von der Europäischen Union finanziert werden, die speziell rezeptive Sprachkompetenzen (Lesen) trainieren. Mit der Lesekompetenz kann man Fachtexte im Original studieren und somit im wissenschaftlichen Diskurs kommunizieren.

Wer Originaltexte großer deutscher Klassiker verstehen will, für den sind Lesekenntnisse des Deutschen notwendig: Goethes "Faust", Marx’ "Kapital", Einsteins "Relativitätstheorie", Freuds "Traumdeutung", das Grimmsche Wörterbuch, um nur einige zu nennen, gehören zu den internationalen Standardwerken und haben Meilensteine in der Forschung gesetzt.

Deutsche Forscher haben Großes geleistet. Viele Wissenschaftler haben ihre Forschungsergebnisse auf Deutsch publiziert, oft auch, wenn Deutsch nicht ihre Muttersprache war. Daher helfen Deutschkenntnisse beim historischen Studium vieler Disziplinen.

Wer Deutsch lesen und verstehen kann, dem öffnet sich eine weite Forschungswelt der klassischen und modernen Wissenschaft. Daher empfehlen über 40% der US-amerikanischen Wissenschaftler ihren Studenten, Deutsch zu lernen. In Polen und Ungarn sind es mehr als 70 %.

  • ...weil Deutsch als Kultursprache geistige Horizonte eröffnet.

Deutsche Kultur manifestiert sich in verschiedenen Formen: von Literatur und Musik über Theater und Film bis hin zur Architektur, Malerei, Philosophie und Kunst. Kulturelles Leben zeigt sich aber auch in der Lebenskultur, in Buchhandel und Bibliotheken, in Festivals und Sport. Die deutsche Buchproduktion nimmt international den dritten Platz ein. Deutsche Medienkonzerne operieren weltweit, deutsche Literatur wurde mit Nobelpreisträgern prämiert, die Märchen der Brüder Grimm sind in viele Sprachen übersetzt worden, deutsche Museen sind nicht nur touristische Attraktionen und der deutsche Film kann internationale Erfolge feiern.

Die Deutsche Sprache ist für den, der an deutscher Kultur interessiert ist, eine Herausforderung.

Jede Sprache schafft Kultur und prägt nationale Identität. Wer in die deutsche Sprache investiert, erwirbt immer auch deutsches Kulturgut. Mit Deutschkenntnissen lernt man die Kultur und die Geschichte der Deutschen besser kennen und verstehen.

Mit Deutschkenntnissen lernt man eine große europäische Kultur im Original kennen. Sei es die Welt der Literatur - Goethe, Schiller, Kafka, Grass -, die Welt der Musik - Bach, Mozart, Beethoven, Wagner -, die der Philosophie - Luther, Kant, Schopenhauer, Nietzsche -, oder der Psychologie - Freud, Adler, Jung - oder auch die Welt der Forschung und Wissenschaft - Kepler, Einstein, Röntgen, Planck – Deutsch ist die Sprache für Köpfe!

  • ...weil Deutsch den Zugang zum Studium in Deutschland öffnet.
    Deutschland blickt auf eine lange Universitätstradition zurück. Die älteste deutsche Universität ist die Ruprecht-Karls-Universität in Heidelberg, die im Jahr 1386 gegründet wurde. Aber auch andere Hochschulen haben eine alte Geschichte. Vor dem Zweiten Weltkrieg nahmen die deutschen Universitäten eine Spitzenstellung ein. Berühmte deutsche Wissenschaflter waren als Professoren an deutschen Universitäten oder in akademischen Einrichtungen tätig: Jacob und Wilhelm Grimm in der Germanistik, Werner Heisenberg und Wilhelm Conrad Röntgen in der Physik, Robert Koch in der Medizin, Immanuel Kant und Theodor W. Adorno in der Philosophie, Martin Luther in der Religionswissenschaft und viele andere. Diese Namen haben ihre Spuren hinterlassen und sind Geschichte geworden, ein Beweis dafür, dass es immer schon gute Argumente für ein Studium in Deutschland gab. Deutschland besitzt mit über 350 Hochschul- und Forschungseinrichtungen ein dichtes Bildungsnetzwerk. Universitäten und Fachhochschulen haben ein breites Studienangebot. Deutschland ist als Studienort bei Ausländern beliebt. In der Skala der Zielländer für ein Auslandsstudium nimmt Deutschland Platz 3 ein. Insgesamt studieren und forschen 225000 Ausländer an Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Deutschland.
  • ...weil Deutsch die Chancen auf dem Arbeitsmarkt erhöht.

Deutsche Sprachkenntnisse verbessern die Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Deutsche Firmen im Ausland und ausländische Firmen in Deutschland suchen Experten mit Deutschkenntnissen. Auch bei internationalen Unternehmen hat man mit Deutschkenntnissen Vorteile. In der Europäischen Union gibt es für Spezialisten mit Deutschkenntnissen interessante Chancen für die Ausbildung, für das Studium und für den Beruf. Mit der Erweiterung der EU öffnet sich der Markt in Mittel- und Osteuropa für Arbeitskräfte mit Deutschkenntnissen. Wer Deutsch kann, der hat gute Perspektiven für die Karriere.

  • ...weil Deutschland ein beliebtes Reiseziel ist.

Viele Touristen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz reisen in die ganze Welt. Deutschkenntnisse sind für alle, die in der Touristikbranche arbeiten und Geld verdienen wollen, eine gute Investition.
Und umgekehrt: Millionen ausländischer Touristen besuchen jedes Jahr deutschsprachige Länder. Sie wollen die Schlösser des Bayernkönig Ludwigs, die Berge Österreichs und der Schweiz, deutsches Bier auf dem Oktoberfest und deutsche Rheinromantik kennenlernen.
Wer Deutsch spricht und versteht, kann die Deutschen, ihre Geschichte und Kultur direkter und besser erleben.

Es lohnt sich also, Deutsch zu lernen!

Quellen:

http://www.daad.de/deutschland/deutsch-lernen/warum-deutsch-lernen/00482.de.html

http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Sprache

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